Zusammenhang zwischen viszeralem Fettstoffwechsel-Score, kardiovaskulären metabolischen Komorbiditäten und kognitiven Domänen

LUO Yu ,  

ZHOU Wen ,  

HU Feifei ,  

XU Lang ,  

ZENG Yan ,  

REN Hongwei ,  

摘要

Ziel ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem viszeralen Fettstoffwechsel-Score (METS-VF) und kardiovaskulären metabolischen Komorbiditäten (CMM) sowie kognitiven Funktionen bei älteren Menschen. Dabei soll die Rolle von METS-VF als Bewertungsinstrument in dieser Bevölkerungsgruppe aufgezeigt und Grundlagen sowie neue Perspektiven für das frühzeitige Screening und Interventionsstrategien bei CMM und kognitiven Funktionen bereitgestellt werden. Methode: Die Studie basiert auf Querschnittsdaten der Hubei Memory Aging Cohort Study (HMACS) und umfasst Senioren ab 60 Jahren. Der METS-VF-Index wurde berechnet und in Quartile eingeteilt (Q1-Q4). CMM (mindestens zwei der Erkrankungen Diabetes, Herzkrankheit, Schlaganfall) wurde mittels Fragebogen erfasst, zudem wurden die globalen kognitiven Funktionen, Gedächtnis, Sprache, exekutive Funktionen und Aufmerksamkeit mittels standardisierter Tests bewertet. Es wurden logistische und lineare Regressionsanalysen zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen METS-VF, CMM-Risiko und kognitiven Funktionen durchgeführt. Mit einer eingeschränkten kubischen Splinanalyse wurde die Dosis-Wirkungs-Beziehung geprüft, Subgruppenanalysen ermittelten Unterschiede zwischen Populationen, und eine multinomiale logistische Regression ohne Ordnungsstruktur bewertete die Muster von CMM. Ergebnisse: Es wurden 3.790 Teilnehmer ≥60 Jahre eingeschlossen. Nach Adjustierung für Störfaktoren war die höchste METS-VF-Quartilgruppe Q4 mit einem höheren CMM-Risiko im Vergleich zur niedrigsten Gruppe Q1 assoziiert [OR=3,00, 95%-KI (2,18, 4,16)], sowie mit niedrigeren globalen Kognitionswerten [b=-0,12, 95%-KI (-0,21, -0,04)], Aufmerksamkeit [b=-0,14, 95%-KI (-0,24, -0,05)] und exekutiven Funktionen [b=-0,10, 95%-KI (-0,20, -0,00)]. Die Dosis-Wirkungs-Analyse zeigte keine nichtlineare Beziehung zwischen METS-VF und CMM oder kognitiven Funktionen (P für Nichtlinearität >0,05). Subgruppenanalysen zeigten, dass Männer mit hohem METS-VF niedrigere globale Kognitionswerte aufwiesen, während Frauen niedrigere exekutive Funktionen hatten (P für Interaktion <0,05). Die multinomiale logistische Regression ergab, dass der METS-VF-Index mit einem erhöhten Risiko für Diabetes mit koronarer Herzkrankheit [OR=2,62, 95%-KI (1,66, 4,15)] oder Schlaganfall [OR=2,66, 95%-KI (1,73, 4,09)] verbunden ist, besonders stark in der Gruppe mit gleichzeitigem Diabetes, Schlaganfall und koronarer Herzkrankheit. Schlussfolgerung: Ein erhöhter METS-VF ist mit einer höheren Prävalenz von CMM und niedrigeren globalen Kognitions-, Aufmerksamkeits- und Exekutivfunktionswerten bei älteren Menschen verbunden. Diabetes kann ein Schlüsselfaktor in multimorbiden Mustern sein. Der METS-VF-Index kann als duales Instrument zur Risikoerfassung von kardiovaskulären Stoffwechselrisiken und zur Beurteilung kognitiver Funktionen dienen.

关键词

Viszeraler Fettstoffwechselindex;Kardiovaskuläre metabolische Komorbiditäten;Kognitive Domänen;Ältere Bevölkerung;Adipositas

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