Ziel: Aufbau und Bewertung eines multiparametrischen Diagnosemodells basierend auf O-RADS, das kontrastverstärktes Ultraschall (CEUS) und standardisierte z-Werte des Risikovorhersagemodells für maligne Ovarialtumoren (ROMA z-score) kombiniert, um die Dreiklassendiagnosegenauigkeit von benignen, grenzwertigen und malignen ovariellen epithelialen Tumoren (OETs) zu verbessern. Methoden: Retrospektive Einbeziehung von 129 Patientinnen mit pathologisch bestätigten ovariellen epithelialen Tumoren zwischen Mai 2018 und Dezember 2024. Erhebung klinischer Daten (einschließlich Alter, Menopausestatus, Body-Mass-Index, HE4, CA125) sowie Ultraschalldaten (konventionelle Ultraschalldarstellung und CEUS-Merkmale). Tumoren wurden entsprechend den pathologischen Ergebnissen in benigne, grenzwertige und maligne unterteilt. Aufbau des Vorhersagemodells mittels Random-Forest-Algorithmus, Erstellung von ROC-Kurven zum Vergleich der diagnostischen Effizienz von O-RADS kombiniert mit CEUS (O-RADS+CEUS), O-RADS kombiniert mit ROMA z-score (O-RADS+ROMA z-score), der Kombination aller Drei (O-RADS+CEUS+ROMA z-score) und O-RADS alleine. Ergebnisse: Insgesamt 129 Patientinnen mit OETs eingeschlossen, darunter 63 benigne, 25 grenzwertige und 41 maligne Tumoren. Im Vergleich zu O-RADS zeigte die Dreifachkombination (O-RADS+CEUS+ROMA z-score) die beste diagnostische Leistung mit einer Fläche unter der Kurve (AUC) von 0,87 (95% CI: 0,79–0,95) vs. 0,64 (95% CI: 0,51–0,76) für die Unterscheidung benign/grenzwertig, P<0,001; für die Unterscheidung grenzwertig/malig AUC von 0,90 (95% CI: 0,83–0,97) vs. 0,64 (95% CI: 0,50–0,78), P<0,001. Random-Forest-Modellanalyse ergab, dass HE4, CA125 und CEUS-Merkmale die stärksten prädiktiven Variablen mit einer Gesamtwichtigkeitsbewertung von 51,94 sind, wovon 11,02, 8,82 bzw. 18,10 jeweils entfallen. Die Gesamtdiagnosegenauigkeit des Modells in der Testkohorte betrug 72,97% mit einer AUC von 0,89 (95% CI: 0,77–1,00), Sensitivität von 67,06% und Spezifität von 85,01%. Schlussfolgerung: Das multiparametrische Modell basierend auf O-RADS, CEUS und ROMA z-score zeigte die höchste diagnostische Effizienz zur Unterscheidung benigner und grenzwertiger sowie grenzwertiger und maligner OETs. Human epididymal protein 4, CA125 und CEUS-Merkmale sind Schlüsselfaktoren und unterstützen die Rolle des Modells zur Verbesserung der präoperativen Risikostratifizierung von OETs.
关键词
ovarielle epitheliale Tumoren;Ovar-Bildberichts- und Datensystem;Kontrastverstärkter Ultraschall;Risikovorhersagemodell für maligne Ovarialtumoren;Kohlenhydrat-Antigen 125;Humanes epididymales Protein 4