Zusammenhang zwischen Darmmikrobiota und Prognose bei fortgeschrittenem HCC nach kombinierter TACE- und zielgerichteter Immuntherapie

LIU Hang ,  

ZHU Bowen ,  

FAN Wenzhe ,  

LI Jiaping ,  

WU Yanqin ,  

摘要

Ziel: Untersuchung der Merkmale der Darmmikrobiota-Gruppen und deren Zusammenhang mit dem Prognoseverlauf bei Patient:innen mit fortgeschrittenem hepatozellulären Karzinom (HCC) nach transarterieller Chemoembolisation (TACE) in Kombination mit zielgerichteter und immunologischer Therapie. Methode: In dieser Studie wurden retrospektiv klinische Daten von Patient:innen mit fortgeschrittenem HCC, die zwischen Februar und Juli 2025 an der ersten Klinik des Sun-Yat-sen-Universitätskrankenhauses behandelt wurden und eine kombinierte TACE- sowie zielgerichtete Immuntherapie erhielten, gesammelt. Vor der stationären Behandlung wurden Stuhlproben entnommen. Basierend auf einem progressionsfreien Überleben (PFS) von 6 Monaten wurden die Patient:innen in Gruppen mit guter bzw. schlechter Prognose eingeteilt; die Erstreaktion auf TACE wurde nach den modifizierten Response-Kriterien für solide Tumoren (mRECIST) bewertet und die Patient:innen in Ansprech- und Nicht-Ansprechgruppen unterteilt. Die Darmflora wurde mittels Metagenomsequenzierung aus Stuhlproben analysiert. Die bioinformatische Auswertung bewertete Diversität und Zusammensetzung der bakteriellen und pilzlichen Gemeinschaften, um prognoserelevante charakteristische Mikrobiota zu identifizieren. Ergebnisse: Insgesamt erfüllten 61 Patient:innen die Einschlusskriterien. In α- und β-Diversitätsanalysen fanden sich keine statistisch signifikanten Unterschiede in Bakterien- und Pilzdiversität zwischen den Gruppen (P>0,05). Auf bakterieller Ebene waren Lactobacillus oris (P=0,048 Prognosegruppe, P=0,043 Ansprechgruppe), Bifidobacterium dentium (P=0,004 Prognosegruppe, P=0,030 Ansprechgruppe) und Clostridioides difficile (P=0,017 Prognosegruppe, P=0,016 Ansprechgruppe) in den Gruppen mit guter Prognose und Ansprechbarkeit signifikant angereichert. Auf Pilzebene waren Curvularia dematriensis (P=0,045), Sporothrix (P=0,002) und Kwonrnelia corticola (P=0,015) in der Prognose-gut-Gruppe angereichert; Alternaria (P=0,037) in der Ansprechgruppe; Mucor (P=0,024) in der Nicht-Ansprechgruppe. Die Überlebensanalyse basierend auf der Häufigkeit gemeinsamer differentieller Mikrobiota zeigte eine signifikante Assoziation zwischen der Bifidobacterium dentium-Häufigkeit und dem Patientenprognoseverlauf. Fazit: Unterschiede in der Darmmikrobiota sind mit der Prognose bei fortgeschrittenem HCC nach kombinierter TACE- und zielgerichteter Immuntherapie assoziiert. Bifidobacterium dentium könnte als potenzieller Prädiktor oder potenzieller Eingriffspunkt zur Beurteilung der Wirksamkeit der Kombinationstherapie dienen. Unterschiede in der intestinalen Pilzgemeinschaft könnten ebenfalls mit dem Prognoseverlauf zusammenhängen.

关键词

hepatozelluläres Karzinom;Darmmikrobiota;transarterielle Chemoembolisation;Immuntherapie;zielgerichtete Therapie

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